M.A.B.

Wer wir sind und was wir wollen –

Einiges über den MAB und seine Ziele

 

 

Der Marburger Arbeitskreis für europäische Burgenforschung e.V. ist ein Zusammenschluß von im weitesten Sinne an Burgen interessierten Menschen. Er wurde am 11. November 1996 gegründet, ist seit dem 4. Februar 1997 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Marburg eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Zweck des Vereins ist laut Satzung die Erforschung historischer Wehr- und Wohnbauten und ihres kulturhistorischen Kontexts sowie die Förderung dieser Erforschung. Dazu gehören Burgen, Schlösser, Herrensitze und Festungen.

 

Der Verein erforscht Burgen und Burgenlandschaften in regionalen Zusammenhängen, als deutsches und als gesamteuropäisches Phänomen. Doch nicht nur die Burg als Bauobjekt ist für uns von Interesse, sondern auch die Burg als kulturgeschichtliches Phänomen, als Metapher, Symbol und Motiv, das in der Literatur, der Malerei und der Graphik, aber auch in Comics, Filmen und Spielen seinen Niederschlag findet.

 

Dazu gibt der Verein verschiedene Publikationen heraus (s. Publikationen), veranstaltet Tagesausflüge, Exkursionen, Vorträge und Tagungen und kooperiert dabei mit den verschiedensten Institutionen und Veranstaltern (s. Aktuelles).

 

In den letzten Jahren veranstaltete der M.A.B. Exkursionen in verschiedene Burgenlandschaften: u.a. an den Mittelrhein, Schwäbische Alb und Westalb, Hamburg, verschiedene Regionen Thüringens, den Taunus, das Mainviereck, Paderborner Land, Sachsen, Vogtland und Altenburger Land, das Nahegebiet, Franken, das Ruhrgebiet und den Pfälzer Wald. Auch Ziele außerhalb Deutschlands werden angesteuert. Auf Einladung des Schweizerischen Burgenvereins reisten wir 2002 in den Raum Basel, 2012 folgte eine Exkursion ins Vinschgau / Südtirol, 2012 und 2013 waren Burgen und Schlösser in Dänemark das Ziel und 2015 böhmische Anlagen in der Nähe von Prag.

 

 

Tagungen

Seit 1998 ist der M.A.B. Veranstalter und Mitveranstalter von Tagungen zu unterschiedlichsten Themen der Burgenforschung:

 

13.–15.11.1998

Das frühe Spätmittelalter – Burgenbau zwischen 1250 und 1350. Adenau/Eifel

 

15.–17.10.1999

Von der Burg zum Schloss – Landesherrlicher und adeliger Profanbau in Thüringen vom 15. zum 16. Jahrhundert. Schloss Beichlingen/Thüringen. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schloss Beichlingen e. V.

 

16./17.2.2001

Mythos, Metapher, Motiv. Untersuchungen zum Bild der Burg seit 1500. Philipps-Universität Marburg. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien und dem Kunstgeschichtlichen Institut der Philipps-Universität Marburg.

 

18.–20.3.2005

Bleidenberg und Burg Thurant – Belagerungsburgen an der Mosel in Rheinland-Pfalz und in Europa. Oberfell/Mosel. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oberfell und der DBV.

 

15./16.9.2007

Die imaginäre Burg – Eine andere Kulturgeschichte. Werfen/Salzburg (Österreich). Prof. Dr. Peter Dinzelbacher unter Mitarbeit von Dr. Thomas Kühtreiber, Dr. Heiko Laß, Dipl. Rpfl. Olaf Wagener, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Realienkunde des Mittelalters und der Frühen Neuzeit / Zentrum für Mittelalterforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften und dem Marburger Arbeitskreis für Europäische Burgenforschung e. V.

 

4./5.4.2008

Burgenforschung und Burgendenkmalpflege in Hessen. Bad Homburg. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen (VSG).

 

6.–8.10.2011

Burgenpädagogik und Burgenvermittlung. Bad Dürkheim. In Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz – Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer

 

19./20.10.2012

Burgen im Historismus. Die Veste Heldburg im Kontext des Historismus. Veste Heldburg. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

 

31.10.2015

Aktuelle Forschungen zur Burgen, Schlössern und Herrensitzen in Hessen. Philipps-Universität Marburg. In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Dr. Otto Volk.

 

10.–12.11.2016

Kaum ein Land, das reicher an Burgen und Schlössern“ – Neues zur Burgenerfassung und Burgenforschung in Baden-Württemberg. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, dem Kreisarchiv Esslingen und der Stadt Esslingen am Neckar.

  

9.–11.10.2017

Burgen des Nordens 3 – Burgen und Befestigungen im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung – das Heilige Römische Reich und die Staaten West- und Nordeuropas 1500–1620. In Zusammenarbeit mit der Aarhus University, School for Culture and Society – Research Programme „Material, Culture and Heritage", der Forening „Magt, Borg og Landskab“ und der Borgerforening Flensborg in Flensburg.

 

 

Marburger Arbeitskreis für europäische Burgenforschung e. V. | info.burgenforschung@yahoo.de